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Was ist chinesische Medizin?Die chinesische Medizin ist ein zusammenhängendes und unabhägiges System in Denkweise und praktischer Umsetzung, welches über 2000 Jahre hinweg entwickelt wurde. Das gesamte Wissen wurde in kritischer Auseinandersetzung und Beobachtung der Verfahren von anerkannten Kliniken und Theoretikern gesammelt und niedergeschrieben. Jedoch nicht nur in der Theorie ist dieses Wissen fest verankert. Eine gesamte Kultur versteht sich in Philosophie, der Auffassung von Körper und Geist, der Ausprägund der Sitten und dem Verständnis von Gesundheit und Krankheit in den grundlagen und Erkenntnissen der traditionellen chinesischen Medizin.
Die wichtigsen Unterschiede:Für uns im Westen ist es kaum zu verstehen, dass die chinesische Medizin Aspekte des menschlichen Körpers in Betracht zieht, die in der westlichen Schulmedizin kaum von Bedeutung sind. So betrachtet die TCM kein Nevensystem im menschlichen Körper. - Kann jedoch Krankheiten im neurologischem Umfeld heilen.
Ganz besonders deutlich werden die Unterschiede in der Terminologie der Symptom- beschreibungen. So werden in der klassichen chinesischen Medizin Krankheiten und Krankheitsbilder durch "Hitze", "Feuchtigkeit", "Feuer" und "Wind" in den Körperteilen beschrieben. So wird es für die westliche Medizin sonderbar klingen eine Lungenkrankheit mit "brennendes Feuer in der Lunge" zu beschreiben. Große Bedeutung bei der Untersuchung spielt auch der Puls: Ein "flacher Wind" im Puls deutet auf einen schwachen und Blutdruck und langsamen Puls hin. |